Kekecha

Die aprikot-farbene Tasse zeigt einen fein milden Geschmack nach Rhabarber, Papaya und einem hintergründigen Aroma nach grünen Oliven.

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CHF 11.50

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Beschreibung

Bei Gelbem Tee handelt sich um die seltenste Teesorte Chinas. Nicht ohne Grund ist sie eine der Angesehensten in der faszinierenden Welt des Tees und in China bereits seit den Tagen der Tang-Dynastie (617-907 n. Chr.) bekannt. Der Konsum dieses Tees blieb jedoch lange Zeit ein Privileg der buddhistischen Mönche.

Kaiserliche Tribut-Tees

Gelber Tee entstammt dem Brauch, dem Kaiser die feinste Auswahl des eigenen Teeertrages zu überlassen. Direkt nach der ersten Produktion im Frühling wurde dem Kaiser der beste Tee überbracht um damit die jährliche Steuerschuld zu tilgen. Seine kaiserliche Hoheit hatte dann das Privileg, diese Tribut-Tees zu trinken oder sie als Geschenk anzubieten. Kekecha war ein ebensolcher Tribut-Tee.

Die Teebauern versuchten sich gegenseitig in der Herstellung des besten Tees zu übertreffen. Die Herstellung war und ist auch heute noch ein vom Teemeister streng gehütetes Geheimnis, das oft von Generation zu Generation innerhalb einer Familie weitergegeben wird. Ein hochqualifizierter Teemeister muss sich auf seinen Instinkt verlassen können, um den Oxidationsprozess genau zum richtigen Zeitpunkt zu stoppen.

Herstellung

Die jungen Blätter und Knospen werden vorsichtig gepflückt, gedämpft und gerollt. Im Gegensatz zum Grünen Tee durchläuft nun der Gelbe Tee den wichtigen zusätzlichen Schritt „men huan“ („Siegelgelb“). In diesem Schritt erhalten die Blätter einen leichten, langsamen Dampf, bevor sie mit einem Tuch abgedeckt werden, damit die Blätter atmen können und ihr eigenes Aroma wieder aufnehmen. Dieser Abdeckschritt kann mehrere Stunden bis zu mehreren Tagen dauern, wobei die Süsse des Tees und der Duft langsam zunehmen. Durch die sanfte Kontrolle des Feuchtigkeitsgehalts des Blattes wird die Chemie verändert, wodurch gelber Tee unverwechselbar wird und den gelben Schimmer erhält.

Geschmack

Dieser Kekecha ist eine besondere Spezialität. Die schöne aprikot-farbene Tasse duftet fruchtig frisch und setzt sich in einem fein milden Geschmack nach Rhabarber, Papaya und einem hintergründigen Aroma nach grünen Oliven im Mund fort.

Herkunft:
China

Zubereitung:

90°C
Traditionell: Gaiwan oder Gong Fu Cha | 5g je 100ml | 1.5 Min., dann 40 Sekunden ab 2. Aufguss | 2 – 3x aufgiessen
Westlich: 3g je 100ml | 2-3 Min.

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